Samstag, 11. Juli 2009

Espanglish

Was das ernuechternde am Reisen ist: man wird wieder voll als "Turista" gesehen, und fuehlt sich deswegen schon wieder etwas weniger verbunden mit dem Land. (Que barbara ;) )
Wir werden zum Beispiel immer erst in Englisch angesprochen und auch wenn wir in Spanisch antworten geben die Leute hier immer wieder ihre Brocken Englisch zum Besten.
Was mir dabei sehr viele Sorgen macht: Mein Englisch ist schon voll am A...
Eine Touristin hat uns zB einmal auf Englisch nach der Zeit gefragt. Meine Kollegin und ich starrten nur auf unsere Uhren, brachten kein Wort heraus und warteten darauf, bis die andere der Frau Auskunft geben wuerde... Die Englaenderin erloeste uns dann aber, indem sie meinte, wir koennen ihr auch einfach unsere Uhr zeigen...
War ganz schoen peinlich und ernuechternd. (Hoffe mal, dass ich mein Englisch schnell wieder zurueck gewinne, wenn nicht mehr so viel Spanisch in meinem Kopf herum schwirrt...)

Und sonst? Es gibt einfach viel zu viel zu berichten, als dass ich euch alles erzaehlen koennte...
Sind jetzt gerade in Santa Cruz, der groessten und (verhaeltnismaessig) am weitesten entwickelte Stadt Boliviens. In der Stadt selbst gibt es allerdings nicht so viel zu sehen, sodass wir uns auf Expeditionen ausserhalb machten. Das ist besonders schoen, weil es hier schon viel mehr Vegetation gibt, als wir bis jetzt gesehen haben.
Wir haben schon Inkaruinen besucht, sind Mountenbike gefahren (und haben vor allem viel Mountenbike gestossen... ), haben einen Dinosaurierpark besucht, irgendwelche wilden Tiere gegessen und sind Fallschirm geflogen (!) und das alles mit "Jungelfeeling"

Wer genaueres wissen will, soll sich bei mir melden, denn stellt euch vor, auch in Suedamerika findet man in jedem Ecken iregendwo ein Stueckchen Internet=)

Also bis schon ganz bald. Und geniesst noch die letzten Wochen ohne: "Einmal, in Bolivien.... blablablablabla..." =)

Hasta pronto

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