Phu, blad ist es soweit, der Abschied von Bolivien rueckt immer naeher. Heute Morgen musste ich mich bereits von meiner Freundin verabschieden, was natuerlich in einem riesen Traenenmeer endete. Waehrend unseres ganzen Aufenthalts in Tarija und userer Reise danach, haben wir unheimlich viele Erfahrungen und Emotionen geteilt, was einen nunmal unheimlich verbindet...!
Und was ihr jetzt noch hoeren wollt ist wahrscheinlich ein "Fazit" von meinem "Abenteuer Bolivien"
Wo soll ich da anfangen?! Habe in diesem halben Jahr mindestens zweitausendvierhundertfuenfundsechzig neue Dinge gelernt (darunter ca. tausenddreihundersiebenundvierzig neue Spanischvokabeln...=) ) und auch einiges ueber mich selbst erfahren...
Einen Gedanken moechte ich aber hier zum "Abschied" gerne noch mit euch teilen:
Frag dich nie, OB du deine Traueme erfuellen und Ziele erreichen kannst,
sondern WIE !!!...
Hasta luego
Andrea
Dienstag, 28. Juli 2009
Donnerstag, 23. Juli 2009
Sprachlos...!
Bin gerade vom Lago Titicaca zurueckgekommen und ihr koennt mir glauben, dieser magische Ort laesste einem den Mund offen stehen!!!
Mit dem Bus gings von LaPaz aus nach Copacabana. Und sobald man zum erstenmal, das tiefe Blau des Sees erblickt, ist man gefangen vom Anblick der mystischen Landschaft. Immerwierder entdeckt man neue Inseln, zum Teil saftig gruen bewaldet, zum Teil eher karg, aber gespickt von historischen Inkaruinen und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real...
...ein Traum! Und wohl eine der schoensten Landschaften, die ich bisher in meinem kurzen Leben gesehen habe! Eigentlich gar nicht zu beschreiben...am besten einfach selbst mal kurz vorbei schauen!...
Nachdem wir also in Copacabana (einem eher verschlafenen aber charmanten Doerfchen) angekommen sind liessen wir uns erstmal die Fruechte des Sees schmecken und dann wurde es auch schon bald spaet und wir keuchten den Cerro Calbario (ueber 3800m.ue.m. ...) hinauf, um uns den Sonnenuntergang ueber dem Lago Titicaca anzusehen. Spektakulaer!!
Am naechsten Morgen gings dann zu dem Ort, wo nach Inka-Legenden die Sonne geboren wurde...per Schiff machten wir uns auf zur Isla del Sol, die wir zu Fuss durchquerten und erkundeten und eine Nacht im Hotel verbrachten.
Am naechsten Tag gings dann auch schon wieder zurueck nach LaPaz.
Und jetzt wird Bolivien noch einmal in den letzten Zuegen genossen, alle neuen Impressionen werden eingesaugt.
Also bis schon ganz bald!
Saludos!
Mit dem Bus gings von LaPaz aus nach Copacabana. Und sobald man zum erstenmal, das tiefe Blau des Sees erblickt, ist man gefangen vom Anblick der mystischen Landschaft. Immerwierder entdeckt man neue Inseln, zum Teil saftig gruen bewaldet, zum Teil eher karg, aber gespickt von historischen Inkaruinen und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real...
...ein Traum! Und wohl eine der schoensten Landschaften, die ich bisher in meinem kurzen Leben gesehen habe! Eigentlich gar nicht zu beschreiben...am besten einfach selbst mal kurz vorbei schauen!...
Nachdem wir also in Copacabana (einem eher verschlafenen aber charmanten Doerfchen) angekommen sind liessen wir uns erstmal die Fruechte des Sees schmecken und dann wurde es auch schon bald spaet und wir keuchten den Cerro Calbario (ueber 3800m.ue.m. ...) hinauf, um uns den Sonnenuntergang ueber dem Lago Titicaca anzusehen. Spektakulaer!!
Am naechsten Morgen gings dann zu dem Ort, wo nach Inka-Legenden die Sonne geboren wurde...per Schiff machten wir uns auf zur Isla del Sol, die wir zu Fuss durchquerten und erkundeten und eine Nacht im Hotel verbrachten.
Am naechsten Tag gings dann auch schon wieder zurueck nach LaPaz.
Und jetzt wird Bolivien noch einmal in den letzten Zuegen genossen, alle neuen Impressionen werden eingesaugt.
Also bis schon ganz bald!
Saludos!
Donnerstag, 16. Juli 2009
Final Destination...
Es ist kaum zu glauben, aber wir sind doch tatsaechlich schon an der letzten Station unserer Rundreise durch Bolivien angelangt (und zwar in LaPaz). Nachdem es in Cochabamba nicht viel besonderes zu sehen gab, haben wir uns entschlossen, schon etwas frueher als geplant nach LaPaz zu reisen und das hat sich voellig gelohnt, denn hier wird gerade der "bicentenario", also das 200-jaehrige Jubilaeum der Stadt gefeiert! Das wurde uns allerdings erst bewusst, als wir hier mitten in der Nacht angekommen sind (da unser Bus wegen einer Panne fuer etwa 2 Stunden stillstands...) und ueberall in den Strassen und Gassen Leute am tanzen und feiern waren.
Leider werden wir selbst nicht mehr so viel zum Feiern kommen, da wir uns etwas ausserhalb von der Stadt aufhalten werden. Zuerst gehts nach Coroica, einem "Pueblito" in den Yungas (also im Busch;) ) und dann darf natuerlich das Highlight Boliviens, der Lago Titicaca als kroenender Abschluss nicht fehlen.
Tja, und dann gehts auch schon bald wieder nach Hause,wo nach langem wieder einmal eine heisse Dusche und ein weiches Bett auf mich warten...
Also bis bald!
Leider werden wir selbst nicht mehr so viel zum Feiern kommen, da wir uns etwas ausserhalb von der Stadt aufhalten werden. Zuerst gehts nach Coroica, einem "Pueblito" in den Yungas (also im Busch;) ) und dann darf natuerlich das Highlight Boliviens, der Lago Titicaca als kroenender Abschluss nicht fehlen.
Tja, und dann gehts auch schon bald wieder nach Hause,wo nach langem wieder einmal eine heisse Dusche und ein weiches Bett auf mich warten...
Also bis bald!
Samstag, 11. Juli 2009
Espanglish
Was das ernuechternde am Reisen ist: man wird wieder voll als "Turista" gesehen, und fuehlt sich deswegen schon wieder etwas weniger verbunden mit dem Land. (Que barbara ;) )
Wir werden zum Beispiel immer erst in Englisch angesprochen und auch wenn wir in Spanisch antworten geben die Leute hier immer wieder ihre Brocken Englisch zum Besten.
Was mir dabei sehr viele Sorgen macht: Mein Englisch ist schon voll am A...
Eine Touristin hat uns zB einmal auf Englisch nach der Zeit gefragt. Meine Kollegin und ich starrten nur auf unsere Uhren, brachten kein Wort heraus und warteten darauf, bis die andere der Frau Auskunft geben wuerde... Die Englaenderin erloeste uns dann aber, indem sie meinte, wir koennen ihr auch einfach unsere Uhr zeigen...
War ganz schoen peinlich und ernuechternd. (Hoffe mal, dass ich mein Englisch schnell wieder zurueck gewinne, wenn nicht mehr so viel Spanisch in meinem Kopf herum schwirrt...)
Und sonst? Es gibt einfach viel zu viel zu berichten, als dass ich euch alles erzaehlen koennte...
Sind jetzt gerade in Santa Cruz, der groessten und (verhaeltnismaessig) am weitesten entwickelte Stadt Boliviens. In der Stadt selbst gibt es allerdings nicht so viel zu sehen, sodass wir uns auf Expeditionen ausserhalb machten. Das ist besonders schoen, weil es hier schon viel mehr Vegetation gibt, als wir bis jetzt gesehen haben.
Wir haben schon Inkaruinen besucht, sind Mountenbike gefahren (und haben vor allem viel Mountenbike gestossen... ), haben einen Dinosaurierpark besucht, irgendwelche wilden Tiere gegessen und sind Fallschirm geflogen (!) und das alles mit "Jungelfeeling"
Wer genaueres wissen will, soll sich bei mir melden, denn stellt euch vor, auch in Suedamerika findet man in jedem Ecken iregendwo ein Stueckchen Internet=)
Also bis schon ganz bald. Und geniesst noch die letzten Wochen ohne: "Einmal, in Bolivien.... blablablablabla..." =)
Hasta pronto
Wir werden zum Beispiel immer erst in Englisch angesprochen und auch wenn wir in Spanisch antworten geben die Leute hier immer wieder ihre Brocken Englisch zum Besten.
Was mir dabei sehr viele Sorgen macht: Mein Englisch ist schon voll am A...
Eine Touristin hat uns zB einmal auf Englisch nach der Zeit gefragt. Meine Kollegin und ich starrten nur auf unsere Uhren, brachten kein Wort heraus und warteten darauf, bis die andere der Frau Auskunft geben wuerde... Die Englaenderin erloeste uns dann aber, indem sie meinte, wir koennen ihr auch einfach unsere Uhr zeigen...
War ganz schoen peinlich und ernuechternd. (Hoffe mal, dass ich mein Englisch schnell wieder zurueck gewinne, wenn nicht mehr so viel Spanisch in meinem Kopf herum schwirrt...)
Und sonst? Es gibt einfach viel zu viel zu berichten, als dass ich euch alles erzaehlen koennte...
Sind jetzt gerade in Santa Cruz, der groessten und (verhaeltnismaessig) am weitesten entwickelte Stadt Boliviens. In der Stadt selbst gibt es allerdings nicht so viel zu sehen, sodass wir uns auf Expeditionen ausserhalb machten. Das ist besonders schoen, weil es hier schon viel mehr Vegetation gibt, als wir bis jetzt gesehen haben.
Wir haben schon Inkaruinen besucht, sind Mountenbike gefahren (und haben vor allem viel Mountenbike gestossen... ), haben einen Dinosaurierpark besucht, irgendwelche wilden Tiere gegessen und sind Fallschirm geflogen (!) und das alles mit "Jungelfeeling"
Wer genaueres wissen will, soll sich bei mir melden, denn stellt euch vor, auch in Suedamerika findet man in jedem Ecken iregendwo ein Stueckchen Internet=)
Also bis schon ganz bald. Und geniesst noch die letzten Wochen ohne: "Einmal, in Bolivien.... blablablablabla..." =)
Hasta pronto
Mittwoch, 8. Juli 2009
por fin viajando...!
Ich bin jetzt endlich auf Reisen und kann euch sagen, dass ist das Beste, was es gibt! Macht noch mehr Spass und ist interessanter als ich es mir vorgestellt hatte!
Letzten Freitag gings von Tarija aus auf nach Potosi (der Abschied von Freunden und der "zweiten Heimat" fiel dann doch um einiges schwerer als der Abschied von meiner Familie...)
Unterwegs erlebt man aber so viel und muss so viele Eindruecke verarbeiten, dass man gar nicht viel Zeit zum "sentimental werden" hat...
In Potosi haben wir zum Beispiel eine Minentour im "cerro rico" gemacht. Wir waren beeindruckt, aber auch geschockt, von den Bedingungen unter denen Maenner, Frauen und auch Kinder (!!) arbeiten muessen...
Nachdem wir schon 80 Pesos (10 Franken) fuer die Tour ausgegeben hatten (was fuer uns verhaeltnismaessig halt schon unheimlich viel scheint... haben wir die Stadt dann auf eigene Faust unter die Lupe genommen. Besonders spannend ist die Geschichte Potosis; einst groesste und reichste Stadt der Welt, wovon heute kaum noch etwas zu spueren ist...
(Oder kennst du Potosi?!...)
Nach 2 Tagen wurde es uns dann aber schon zu kalt in Potosi... also gings weiter nach Sucre. Eine unglaublich schoene und faszinierende Stadt. Mit architektonischen Wunderwerken. Und natuerlich auch spannendem historischem Hintergrund, da Sucre die Hauptstadt Boliviens ist und Boliven quasi aus dieser Stadt "geboren" wurde.
Heute abend gehts dann weiter nach Santa Cruz (14 Sunden Busfahrt... aber so sparen wir wenigstens Geld, weil wir kein Hotel zum uebernachten brauchen....=) )
Spaeter wollen wir uns dann auch noch Cochabamba und LaPaz ansehen. Nehmt also schon mal euren Atlas zur Hand, falls ihr wissen wollt, wo ich mich gerade so herumtreibe.
saludos a toditos!
Letzten Freitag gings von Tarija aus auf nach Potosi (der Abschied von Freunden und der "zweiten Heimat" fiel dann doch um einiges schwerer als der Abschied von meiner Familie...)
Unterwegs erlebt man aber so viel und muss so viele Eindruecke verarbeiten, dass man gar nicht viel Zeit zum "sentimental werden" hat...
In Potosi haben wir zum Beispiel eine Minentour im "cerro rico" gemacht. Wir waren beeindruckt, aber auch geschockt, von den Bedingungen unter denen Maenner, Frauen und auch Kinder (!!) arbeiten muessen...
Nachdem wir schon 80 Pesos (10 Franken) fuer die Tour ausgegeben hatten (was fuer uns verhaeltnismaessig halt schon unheimlich viel scheint... haben wir die Stadt dann auf eigene Faust unter die Lupe genommen. Besonders spannend ist die Geschichte Potosis; einst groesste und reichste Stadt der Welt, wovon heute kaum noch etwas zu spueren ist...
(Oder kennst du Potosi?!...)
Nach 2 Tagen wurde es uns dann aber schon zu kalt in Potosi... also gings weiter nach Sucre. Eine unglaublich schoene und faszinierende Stadt. Mit architektonischen Wunderwerken. Und natuerlich auch spannendem historischem Hintergrund, da Sucre die Hauptstadt Boliviens ist und Boliven quasi aus dieser Stadt "geboren" wurde.
Heute abend gehts dann weiter nach Santa Cruz (14 Sunden Busfahrt... aber so sparen wir wenigstens Geld, weil wir kein Hotel zum uebernachten brauchen....=) )
Spaeter wollen wir uns dann auch noch Cochabamba und LaPaz ansehen. Nehmt also schon mal euren Atlas zur Hand, falls ihr wissen wollt, wo ich mich gerade so herumtreibe.
saludos a toditos!
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